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Die Geschichte des T-Shirts

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Ursprünglich diente das T-Shirt lediglich als Unterhemd, heute wird es bei warmen Temperaturen oder beim Sport als einzige Oberbekleidung getragen. Die Länge von T-Shirts variiert. Überlicherweise reicht es mindestens bis zur Taille aber auch überlange T-Shirts sind Bestandteil der Mode, etwa im Hip-Hop.


Links: Die Form eines T-Shirts
 

Das T-Shirt avancierte in Europa spätestens in den 1980ern zu einem modischen und in den 90ern zu einem alltäglichen Bekleidungsstück. Es wird von Frauen gleichfalls wie von Männern getragen. Somit ist es ein Unisex- oder Einheitskleidungsstück und wird nach den Formen der Kleiderordnung zur Freizeitbekleidung gezählt. Die feminine Form des einfachen T-Shirts ist das sogenannte Girlie-Shirt. Dieses ist figurbetont geschnitten, liegt im Gegensatz zum T-Shirt enger am Körper an und betont daher die Silhouette der Trägerin

Der Name T-Shirt kommt nicht von der T-Form dieses Kleidungsstücks, sondern rührt von einer Ausschreibung der amerikanischen Marine her, die in den Tagen des Zweiten Weltkrieges nach einem
Trainings-Shirt verlangte.

Auch in der englischen Tradition findet sich ein Verweis auf die Entstehung des T-Shirts. Der dortige Adel bevorzugte es, dem Personal das Tragen eines kurzärmligen Leinenhemdes zu gestatten. Gerade die hartnäckige Gerbsäure von schwarzem Tee führte zu dauerhaften Flecken auf der langärmligen Variante. Diese Ausnahme galt jedoch nur während dem Servieren des Tees (folglich vermutet man hier auch den Wortstamm Tea-Shirt.

Besonders in den Gebieten der ehemaligen DDR werden T-Shirts auch als Nikki bezeichnet, dieser Begriff schließt aber auch Pullover oder ärmellose Unterhemden mit ein. Eine veraltete, heute kaum noch gebräuchliche Bezeichnung für T-Shirt ist Ruderleibchen. Bevor das Tragen von T-Shirts allgemein üblich wurde, war es nämlich als Kleidungsstück von Sportruderern bekannt. T-Shirts werden aber oft kurz „Leibchen“ oder auch T-Hemd
genannt.

Herstellung

Die meisten T-Shirts werden aus Baumwolle hergestellt. Nachfolgend wird die Herstellung eines solchen T-Shirts kurz erläutert.

Nach der Ernte der Baumwollefasern werden diese gereinigt und in der Spinnerei zu einem Garn versponnen. In der Strickerei wird aus diesem Garn eine textile Fläche (Stoff) erzeugt. Je nach der Art, wie die Maschen gebildet werden unterscheidet man zwischen Wirken und Stricken. Bei der Konfektion werden nach einem Schnittmuster einzelne Teile aus der Stoffbahn geschnitten und anschließend zum fertigen T-Shirt vernäht.

Seine Farbe kann das T-Shirt in unterschiedlichen Stadien der Herstellung erhalten. Bei vielen einfarbigen Teilen ist ein Färben des Garns oder der Stoffbahn sinnvoll. Bei geringen Stückzahlen und vielen verschiedenen Farben wird erst das fertig konfektionierte T-Shirt gefärbt. Wichtig für das Ergebnis der Färbung ist aber immer die Vorbehandlung des Materials. Je nach gewünschter Farbtiefe wird die naturfarbene Baumwolle mehr oder weniger gebleicht. Für helle und brillante Farbtöne muss ein Vollweiß erzielt werden. Für dunkle und stumpfe Farbtöne reicht ein Farbweiß aus.

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